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Herr Helmut Friederici ist Mitglied im Steuerausschuss der IHK zu Essen, Mülheim an der Ruhr,...

 

Beschaffungsmanagement

So senken Sie Ihre Einkaufskosten

Der Einkauf sichert nicht nur die Qualität Ihrer Endprodukte. Er bietet auch reichlich Kostensenkungspotenzial. Immerhin verbessert jeder im Einkauf eingesparte Euro sofort zu 100 Prozent Ihr Ergebnis. Gewinne über Umsatzwachstum zu erhöhen, ist dagegen viel mühseliger und nur in Höhe der Umsatzrendite möglich. Überprüfen Sie daher anhand der folgenden Maßnahmen, ob Sie schon alle Register gezogen haben.

  • Vergleichsangebote einholen: Bei Festpreisvereinbarungen über einen längeren Zeitraum sollten Sie sporadisch die Preise prüfen und Vergleichsangebote einholen. Das gilt auch dann, wenn Sie Ihren Lieferanten nicht wechseln möchten. Viele Waren und Dienstleistungen wie beispielsweise Telefonie und Internet sind in den vergangenen Jahren günstiger geworden. Mit der nötigen Preistransparenz haben Sie bei der nächsten Verhandlung bessere Argumente und können günstigere Einkaufspreise erzielen.
  • Zahlungsbedingungen vereinbaren: Geben Sie feste Zahlungsbedingungen vor. Zum Beispiel: Zahlung innerhalb von 15 Tagen mit 2 Prozent Skonto, Zahlung innerhalb von 30 Tagen netto. Nicht immer lassen sich Zahlungsbedingungen verhandeln, vor allem wenn es Großunternehmen und Konzerne sind. So ist es in der Automobilbranche üblich, die Lieferanten erst nach 90 Tagen und mehr zu bezahlen.
  • Lieferantenzahl minimieren: Wenn Sie mehr Waren über denselben Lieferanten beziehen, wächst nicht nur Ihr Stellenwert, sondern Sie können durch größere Bestellungen auch verstärkt Preisvorteile aushandeln. Allerdings sollten es auch nicht zu wenige Lieferanten sein, da Sie sonst zu abhängig werden. Schließen Sie Jahreskontrakte ab. Ihr Lieferant erzielt dadurch Vorteile bei seiner Planung und Produktionsauslastung, die er an Sie weitergeben kann.
  • Koordination von Niederlassungen: Alle Bestellungen an denselben Lieferanten sollten intern gebündelt aufgegeben werden. So sparen Sie Verwaltungsaufwand ein. Außerdem profitieren Sie von Mengenrabatten. Ein unkoordiniertes Einkaufen kann dazu führen, dass verschiedene Bereiche dasselbe Produkt beim gleichen Lieferanten zu unterschiedlichen Preisen kaufen.
  • Integration von Lieferanten: Verwaltungsaufwand können Sie einsparen, indem Sie Prozesse Ihrer Logistikkette an Lieferanten abgeben. Das kann z. B. die Bedarfsanalyse sein: Ihr Lieferant wird dabei so in Ihre Beschaffung integriert, dass er den Materialbestand in Ihrem Lager selbst pflegen und auch auffüllen kann (z. B. Lebensmitteleinzelhandel).
  • Prozessoptimierung in der Beschaffung: Die Integration eines Lieferanten in Ihre Wertschöpfungskette ist nur ein möglicher Weg. Weiterhin sollten Sie versuchen, Ihre Beschaffungsprozesse zu verbessern. Mittels entsprechender Software (auch über das Internet) können Sie nicht nur die Kommunikation innerhalb verschiedener Abteilungen Ihres Unternehmens sowie mit Lieferanten verbessern, sondern auch Bestellprozesse automatisieren und zentralisieren.
  • Erfolgreiche Verhandlungsführung: Zur Verhandlungsvorbereitung gehört unter anderem die Information über den Beschaffungsmarkt: Wie sieht die Kostensituation des Lieferanten aus? Welche Konkurrenten gibt es? Besuchen Sie dazu branchenspezifische Messen, konsultieren Sie entsprechende Portale im Internet und nehmen Sie Kontakt zu Experten aus der Branche auf.

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