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Herr Helmut Friederici ist Mitglied im Steuerausschuss der IHK zu Essen, Mülheim an der Ruhr,...

 

Risikobarometer 2018

Die Top-10 der weltweiten Risiken

In einer zunehmend disruptiven Welt nehmen die Unternehmensrisiken zu. Risikomanagement ist daher wichtig auch in Mittelstand. Aufschluss über betriebliche Risiken gibt der jährliche Allianz Risk Barometer. Für die Ausgabe 2018 wurden fast 2.000 Risikoexperten aus 80 Ländern befragt. Zu den weltweiten Top-Risiken gehören Betriebsunterbrechungen (Rang 1), Cyber-Vorfälle (Rang 2) und Naturkatastrophen (Rang 3). Hier die gesamte Liste.

  1. Betriebsunterbrechungen: Ausfallende IT-Systemen, Produktrückrufe, Terrorangriffe oder plötzliche Gesetzesänderungen können zu einem temporären oder längeren Stillstand der Produktion mit schwerwiegenden finanziellen Folgen führen.
  2. Cyber-Vorfälle: Cyberattacken wie WannaCry führen vermehrt zu finanziellen Verlusten für viele Unternehmen und offenbaren die digitalen Schwachstellen moderner Gesellschaften. Auch das Datenschutzrisiko rückt seit dem Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) im Mai 2018 stärker ins Rampenlicht.
  3. Naturkatastrophen: Die Dürre, die in diesem Sommer sogar Deutschland erfasst hat, gibt einen Vorgeschmack auf den von Experten prophezeiten Klimawandel und den damit einhergehenden Risiken.
  4. Rechtliche Veränderungen: Hierzu gehören z. B. Wirtschaftssanktionen, Regierungsveränderungen, Protektionismus, Brexit und der Zerfall der Euro-Zone. Angesichts der von Präsident Trump ausgelösten neuen Handelskriege dürften diese Risiken aus Sicht deutscher Unternehmen noch weiter steigen.
  5. Feuer/Explosion: Dieser Risikofaktor korrespondiert stark mit den oben aufgeführten Risiken von Naturkatastrophen. Er ist erstmals unter den Top-10.
  6. Marktentwicklungen: Durch Faktoren wie Globalisierung, steigende Kosten, verstärkter Wettbewerb und Nachfragestagnation verändern sich viele Märkte zum Teil sprunghaft und volatil.
  7. Neue Technologien: Durch die Digitalisierung verändern sich fast alle Branchen weltweit, einige sogar disruptiv. Unternehmen müssen daher verstärkt digitale Chancen und Risiken von neuen Technologien wie Industrie 4.0, künstliche Intelligenz und Internet der Dinge für ihr Unternehmen abschätzen und darauf strategisch reagieren.
  8. Qualitätsmängel: Auch diese Risikoart, zu der z. B. Serienfehler und Rückrufe von Produkten zählen, erscheint 2018 erstmals unter den Top-10. Der jüngste Brückeneinsturz in Genua ist davon nur der spektakulärste Fall.
  9. Reputationsverlust: Wenn z. B. oben genannte Risiken zu Schäden führen und daraus folgende Krisen schlecht gemanagt und kommuniziert werden, leidet die Reputation und der Markenwert von Unternehmen.
  10. Makroökonomische Entwicklungen: Hierzu zählen z. B. Sparprogramme von öffentlichen Auftraggebern, Anstieg der Rohstoffpreise, Deflation oder Inflation.

Risiken können die Existenz auch Ihres Unternehmens gefährden. Schützen Sie sich dagegen mit einem Risiko-Audit und ausreichendem Versicherungsschutz. 

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