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Behandlung der Wohnungsüberlassung an nahe Angehörige

Freitag, den 18 Dezember 2015

Behandlung der Wohnungsüberlassung an nahe Angehörige zu einem unter dem üblichen Mietzins liegenden Mietpreis

 

 

Zu diesem Thema hat das Finanzgericht Düsseldorf Stellung genommen. Erreicht der vertraglich vereinbarte und auch von einem nahen Angehörigen gezahlte Mietzins eine Spanne zwischen 56 % bis 75 % der ortsüblichen Miete, ist das Mietverhältnis beim Vermieter und Eigentümer der Wohnung auf seine Einkünfteerzielungsabsicht hin zu überprüfen. Dabei sollte auf Folgendes geachtet werden:

1. Eine in der vorgenannten Spanne liegende Vermietung an nahe Angehörige lässt nicht an der Einkünfteerzielungsabsicht zweifeln.

2. Ist jedoch bei einem solchen Mietpreis eine in die Zukunft gerichtete Überschussprognose negativ, muss die Vermietungstätigkeit in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufgeteilt werden.

Achtung: Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die ortsüblichen Nebenkosten auf jeden Fall und in vollem Umfang erhoben werden.

Quelle: Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf 4 K 2268/14 E vom 22. Juni 2015